von Tath'raen » 18 Aug 2026, 20:09
Tath’raen stand vor der massiven Eichenholztür des ehemaligen Drow-Hauptquartiers auf Moonglow, einem gewaltigen Konstrukt aus für ihn fremdartigem, dunklem Holz, das wie ein bösartiger Schatten in der sonst so hellen, vom fernen Meer umspülten Architektur der weichen Menschenstadt thronte. Er atmete die kühle, salzige Luft der verhassten Oberflächenwelt tief in seine brennenden Lungen, spürte das vertraute, beruhigende Gewicht seiner schweren, stachelbewehrten Rüstung auf seinen breiten Schultern und genoss die eiskalte Härte des Stahls seiner treuen Hellebarde in seiner gepanzerten Faust. Eine wilde, unbändige Freude wallte in seiner Brust auf, als er das Fehlen jeglicher magischer Siegel erkannte, die einst absoluten Schutz und unumstößliche Autorität verheißen hatten. Die Schwäche dieses Hauses war nun sein persönlicher Vorteil. Mit einem tiefen, gutturalen Knurren, das wie ein heraufziehendes Donnergrollen in der engen, regennassen Gasse widerhallte, verlagerte er sein beträchtliches Gewicht, hob seinen massiven, stahlbeschlagenen Stiefel und ließ ihn mit der gesamten, brutalen Wucht seines Körpers gegen das Zentrum des Portals krachen. Das uralte, einst mit mächtigen Schutzzaubern bedachte Holz gab dem verheerenden Aufprall augenblicklich nach, riss mit einem ohrenbetäubenden, klagenden Splittern aus den schweren eisernen Angeln und stürzte wie eine erschlagene Bestie krachend in den staubigen, finsteren Innenraum, wobei eine dichte Wolke aus jahrzehntealtem Staub aufwirbelte und sich wie ein grauer Schleier über den zertrümmerten Eingang legte.
Ein grausames, von purem Triumph gezeichnetes Grinsen stahl sich über sein Gesicht, als er mit dröhnenden Schritten über die gesplitterten Trümmer der Tür hinweg in die vertraute, einhüllende Schwärze der Hallen trat. Er genoss den dichten, fast greifbaren Geruch von abgestandener Luft, kaltem Stein, getrocknetem Blut und dem feinen, metallischen Duft von verborgenem Gift, der untrennbar mit der grausamen Macht des Hauses Ky'alur verwoben war. Mit langsamen Schritten, wobei das schwere Metall seiner Rüstung bei jeder Bewegung ein forderndes, mahlendes Klappern auf dem polierten Fußboden verursachte, begann er einen ausführlichen, prüfenden Rundgang durch die weitreichenden, verwaisten Korridore. Sein Infrarotsinn erfasste die Konturen der zurückgelassenen Reichtümer mit perfekter Klarheit, und eine brennende, stolze Befriedigung durchströmte seine Adern angesichts der Tatsache, dass die feige Flucht der Ilharess offensichtlich nur die oberflächlichsten Schichten dieses Ortes entblößt hatte. Die Rüstkammer lag verlockend vor ihm, bis unter die massiven Steingewölbe gefüllt mit perfekt ausbalancierten Klingen, schweren Armbrüsten, Kisten voller todbringender Bolzen und Stapeln von schimmernden Kettenhemden. In den angrenzenden kühlen Gewölben lagerten bauchige Fässer voller seltener Tiefenpilze und schwere Säcke mit kostbaren, bewusstseinsverändernden Gewürzen aus dem Unterreich. Er strich mit seiner kühlen, gepanzerten Hand über die makellos verarbeiteten Klingen, spürte das leise Prickeln der darin schlafenden Magie und rühmte sich selbst, feierte ausgiebig seinen Überlebensinstinkt. Er war in diesem Moment der absolute Meister dieses verlassenen Reiches, der einzig rechtmäßige Herrscher über all das, was die erbärmlichen Schwächlinge in ihrer blinden Panik zurückgelassen hatten.
Doch der süße Geschmack des Triumphes wandelte sich mit fortschreitender Stunde in eine klebrige, dunkle Bitterkeit, als die absolute, erdrückende Stille der verlassenen Hallen begann, an seinen gereizten Nerven zu zerren und die kriechende Kälte der Einsamkeit tief in seine Knochen kroch. Seine Schritte führten ihn, getrieben von einem boshaften, rebellischen Verlangen nach vollkommenem Tabubruch, tiefer in die innersten, verborgensten Gemächer des Hauptquartiers, direkt vor die kunstvoll geschnitzte Tür zu den Privatgemächern der abwesenden Ilharess. Dieser heilige Ort der Macht und der bedingungslosen weiblichen Überlegenheit war ihm und allen männlichen Drow stets strengstens verwehrt gewesen, bewacht durch die ständige Androhung blutiger Folter und eines qualvollen, langsamen Todes. Nun trat er mit herrischer Arroganz ein, missachtete achtlos die kostbaren weichen Seidenteppiche und die filigranen Skulpturen aus zerbrechlichem Spinnenglas, und richtete seinen durchdringenden Blick gezielt auf das höchste, dunkelste Holzregal an der verzierten Rückwand. Dort oben ruhten die bauchigen, staubigen Flaschen eines legendären, tiefgrünen Weins, ein elitäres Privileg, das ausschließlich den Lippen der Matriarchin und ihrer auserwählten Hohepriesterinnen vorbehalten war. Mit einem rauen, grenzenlos verächtlichen Lachen riss er die größte Flasche gewaltsam an sich, entkorkte sie mit seinen Zähnen und stürzte die geheimnisvolle Flüssigkeit in gewaltigen, gierigen Schlucken widerstandslos hinunter. Der lang ersehnte Geschmack war eine herbe, beleidigende Enttäuschung, eine sämige, fast pelzige Flüssigkeit, die intensiv nach verfaulten Höhlenbeeren und ranzigem, feuchtem Leder schmeckte. Dieses angebliche Meisterwerk der dunklen Braukunst verdankte seinen übersteigerten Mythos offensichtlich ausschließlich seiner extremen Seltenheit und dem unerbittlichen Verbot, bot aber immerhin einen gewaltigen, beinahe toxischen Alkoholgehalt, der Tath'raens geistigen Betäubung hervorragend erfüllte.Bareti braute besser; das stand fest.
Der schwere, abscheuliche Wein brannte alsbald wie flüssiges Feuer in seiner rauen Kehle, vernebelte rasch seine scharfen Sinne und entfesselte eine wankende, zerstörerische Energie in seinen Gliedmaßen. Vollkommen berauscht und feurig angetrieben von einer anarchischen, lange unterdrückten Freiheit begann er eine irrsinnige, schwankende Wanderung durch die düsteren Schatten des riesigen Hauptquartiers, ein rücksichtsloser Drow, der erbarmungslos gegen steinerne Wände prallte und uralten, trockenen Putz von den gewölbten Decken regnen ließ. Zurück in der weitläufigen Rüstkammer stieß er mit einem hämischen, feuchten Lachen einen massiven, gusseisernen Ständer mit prunkvollen Zeremonienwaffen um, sodass das schwere Metall mit einem ohrenbetäubenden, klirrenden Getöse auf den harten Steinboden polterte und den Raum in ein bizarres Schlachtfeld aus verbogenem Stahl und gesplittertem Ebenholz verwandelte. Seine blinde, zerstörerische Route führte ihn unaufhaltsam weiter in die dunklen Vorratsräume, wo sein wild schwingender gepanzerter Arm wahllos kostbare Weine aus den hohen Regalen fegte. Er zerschlitzte lachend bunte Säcke mit teuren exotischen Gewürzen, sodass sich der feine, scharfe Staub wie ein dichter Nebel in der kühlen Luft ausbreitete und sich unweigerlich in seinem nassen weißen Haar, seiner dunklen Haut, seiner zerkratzten schweren Rüstung und seinem feuchten dunklen Umhang festsetzte. Jeder stampfende Schritt war ein lauter, trotziger Fluch gegen die herrische Ilharess, jeder mutwillig zerstörte Gegenstand ein triumphaler, befreiender Sieg über die restriktiven, grausamen Regeln, die sein gesamtes bisheriges freudloses Leben dominiert hatten.
Schließlich führten ihn seine schweren, völlig unkoordinierten Schritte zurück in das pechschwarze Herz der verlassenen Macht, den großen Ratssaal, wo der gewaltige, aus reinem Obsidian gehauene Thron der Herrscherin auf einem erhabenen, steinernen Podest unheilvoll ruhte. Mit einem lallenden, gutturalen Ruf der absoluten Verachtung stolperte er die glatten, kalten Stufen hinauf, warf die leere, klebrige grüne Flasche achtlos in eine entfernte Ecke, wo sie mit einem kläglichen Klirren in unzählige winzige Scherben zersprang, und ließ sich mit einem Plumpsen auf den ehemals unantastbaren Sitz fallen. Der massive steinerne Thron ächzte vernehmlich unter seinem stählernen Gewicht, während er sich breitbeinig auf dem prestigeträchtigen Platz positionierte. Er lehnte seinen schweren, von giftigem Alkohol und endloser Erschöpfung dröhnenden Kopf gegen die kühle, harte Steinlehne, schloss die brennenden roten Augen und genoss für einige flüchtige, berauschende Momente die vollkommene, tröstliche Illusion, der alleinige, unangreifbare Herrscher über dieses Haus zu sein. Doch die unausweichliche Realität des massiven Alkoholkonsums und die schiere, alles verschlingende körperliche Erschöpfung der vergangenen endlosen Tage forderten nun unerbittlich ihren Tribut. Seine Muskeln erschlafften widerstandslos, sein stark berauschter Geist glitt ab in einen dichten, dunklen Strudel aus wirren Erinnerungen, und er rutschte, ein vollends schlafender Drow, haltlos und schwerfällig von dem erhabenen, kalten Thron herab. Er schwankte blindlings und kraftlos auf den gigantischen, aus schwarzem Eisenholz gefertigten Besprechungstisch in der weiten Mitte des Saales zu, brach förmlich über der spiegelnd polierten Platte zusammen und fiel dort, die massiven Arme weit über verstaubte historische Pergamente und detaillierte strategische Kartenwerke gebreitet, in einen abgründigen, tiefen Schlaf, während der ferne Ozean ein ewiges, monotones Requiem sang.
Tath’raen stand vor der massiven Eichenholztür des ehemaligen Drow-Hauptquartiers auf Moonglow, einem gewaltigen Konstrukt aus für ihn fremdartigem, dunklem Holz, das wie ein bösartiger Schatten in der sonst so hellen, vom fernen Meer umspülten Architektur der weichen Menschenstadt thronte. Er atmete die kühle, salzige Luft der verhassten Oberflächenwelt tief in seine brennenden Lungen, spürte das vertraute, beruhigende Gewicht seiner schweren, stachelbewehrten Rüstung auf seinen breiten Schultern und genoss die eiskalte Härte des Stahls seiner treuen Hellebarde in seiner gepanzerten Faust. Eine wilde, unbändige Freude wallte in seiner Brust auf, als er das Fehlen jeglicher magischer Siegel erkannte, die einst absoluten Schutz und unumstößliche Autorität verheißen hatten. Die Schwäche dieses Hauses war nun sein persönlicher Vorteil. Mit einem tiefen, gutturalen Knurren, das wie ein heraufziehendes Donnergrollen in der engen, regennassen Gasse widerhallte, verlagerte er sein beträchtliches Gewicht, hob seinen massiven, stahlbeschlagenen Stiefel und ließ ihn mit der gesamten, brutalen Wucht seines Körpers gegen das Zentrum des Portals krachen. Das uralte, einst mit mächtigen Schutzzaubern bedachte Holz gab dem verheerenden Aufprall augenblicklich nach, riss mit einem ohrenbetäubenden, klagenden Splittern aus den schweren eisernen Angeln und stürzte wie eine erschlagene Bestie krachend in den staubigen, finsteren Innenraum, wobei eine dichte Wolke aus jahrzehntealtem Staub aufwirbelte und sich wie ein grauer Schleier über den zertrümmerten Eingang legte.
Ein grausames, von purem Triumph gezeichnetes Grinsen stahl sich über sein Gesicht, als er mit dröhnenden Schritten über die gesplitterten Trümmer der Tür hinweg in die vertraute, einhüllende Schwärze der Hallen trat. Er genoss den dichten, fast greifbaren Geruch von abgestandener Luft, kaltem Stein, getrocknetem Blut und dem feinen, metallischen Duft von verborgenem Gift, der untrennbar mit der grausamen Macht des Hauses Ky'alur verwoben war. Mit langsamen Schritten, wobei das schwere Metall seiner Rüstung bei jeder Bewegung ein forderndes, mahlendes Klappern auf dem polierten Fußboden verursachte, begann er einen ausführlichen, prüfenden Rundgang durch die weitreichenden, verwaisten Korridore. Sein Infrarotsinn erfasste die Konturen der zurückgelassenen Reichtümer mit perfekter Klarheit, und eine brennende, stolze Befriedigung durchströmte seine Adern angesichts der Tatsache, dass die feige Flucht der Ilharess offensichtlich nur die oberflächlichsten Schichten dieses Ortes entblößt hatte. Die Rüstkammer lag verlockend vor ihm, bis unter die massiven Steingewölbe gefüllt mit perfekt ausbalancierten Klingen, schweren Armbrüsten, Kisten voller todbringender Bolzen und Stapeln von schimmernden Kettenhemden. In den angrenzenden kühlen Gewölben lagerten bauchige Fässer voller seltener Tiefenpilze und schwere Säcke mit kostbaren, bewusstseinsverändernden Gewürzen aus dem Unterreich. Er strich mit seiner kühlen, gepanzerten Hand über die makellos verarbeiteten Klingen, spürte das leise Prickeln der darin schlafenden Magie und rühmte sich selbst, feierte ausgiebig seinen Überlebensinstinkt. Er war in diesem Moment der absolute Meister dieses verlassenen Reiches, der einzig rechtmäßige Herrscher über all das, was die erbärmlichen Schwächlinge in ihrer blinden Panik zurückgelassen hatten.
Doch der süße Geschmack des Triumphes wandelte sich mit fortschreitender Stunde in eine klebrige, dunkle Bitterkeit, als die absolute, erdrückende Stille der verlassenen Hallen begann, an seinen gereizten Nerven zu zerren und die kriechende Kälte der Einsamkeit tief in seine Knochen kroch. Seine Schritte führten ihn, getrieben von einem boshaften, rebellischen Verlangen nach vollkommenem Tabubruch, tiefer in die innersten, verborgensten Gemächer des Hauptquartiers, direkt vor die kunstvoll geschnitzte Tür zu den Privatgemächern der abwesenden Ilharess. Dieser heilige Ort der Macht und der bedingungslosen weiblichen Überlegenheit war ihm und allen männlichen Drow stets strengstens verwehrt gewesen, bewacht durch die ständige Androhung blutiger Folter und eines qualvollen, langsamen Todes. Nun trat er mit herrischer Arroganz ein, missachtete achtlos die kostbaren weichen Seidenteppiche und die filigranen Skulpturen aus zerbrechlichem Spinnenglas, und richtete seinen durchdringenden Blick gezielt auf das höchste, dunkelste Holzregal an der verzierten Rückwand. Dort oben ruhten die bauchigen, staubigen Flaschen eines legendären, tiefgrünen Weins, ein elitäres Privileg, das ausschließlich den Lippen der Matriarchin und ihrer auserwählten Hohepriesterinnen vorbehalten war. Mit einem rauen, grenzenlos verächtlichen Lachen riss er die größte Flasche gewaltsam an sich, entkorkte sie mit seinen Zähnen und stürzte die geheimnisvolle Flüssigkeit in gewaltigen, gierigen Schlucken widerstandslos hinunter. Der lang ersehnte Geschmack war eine herbe, beleidigende Enttäuschung, eine sämige, fast pelzige Flüssigkeit, die intensiv nach verfaulten Höhlenbeeren und ranzigem, feuchtem Leder schmeckte. Dieses angebliche Meisterwerk der dunklen Braukunst verdankte seinen übersteigerten Mythos offensichtlich ausschließlich seiner extremen Seltenheit und dem unerbittlichen Verbot, bot aber immerhin einen gewaltigen, beinahe toxischen Alkoholgehalt, der Tath'raens geistigen Betäubung hervorragend erfüllte.Bareti braute besser; das stand fest.
Der schwere, abscheuliche Wein brannte alsbald wie flüssiges Feuer in seiner rauen Kehle, vernebelte rasch seine scharfen Sinne und entfesselte eine wankende, zerstörerische Energie in seinen Gliedmaßen. Vollkommen berauscht und feurig angetrieben von einer anarchischen, lange unterdrückten Freiheit begann er eine irrsinnige, schwankende Wanderung durch die düsteren Schatten des riesigen Hauptquartiers, ein rücksichtsloser Drow, der erbarmungslos gegen steinerne Wände prallte und uralten, trockenen Putz von den gewölbten Decken regnen ließ. Zurück in der weitläufigen Rüstkammer stieß er mit einem hämischen, feuchten Lachen einen massiven, gusseisernen Ständer mit prunkvollen Zeremonienwaffen um, sodass das schwere Metall mit einem ohrenbetäubenden, klirrenden Getöse auf den harten Steinboden polterte und den Raum in ein bizarres Schlachtfeld aus verbogenem Stahl und gesplittertem Ebenholz verwandelte. Seine blinde, zerstörerische Route führte ihn unaufhaltsam weiter in die dunklen Vorratsräume, wo sein wild schwingender gepanzerter Arm wahllos kostbare Weine aus den hohen Regalen fegte. Er zerschlitzte lachend bunte Säcke mit teuren exotischen Gewürzen, sodass sich der feine, scharfe Staub wie ein dichter Nebel in der kühlen Luft ausbreitete und sich unweigerlich in seinem nassen weißen Haar, seiner dunklen Haut, seiner zerkratzten schweren Rüstung und seinem feuchten dunklen Umhang festsetzte. Jeder stampfende Schritt war ein lauter, trotziger Fluch gegen die herrische Ilharess, jeder mutwillig zerstörte Gegenstand ein triumphaler, befreiender Sieg über die restriktiven, grausamen Regeln, die sein gesamtes bisheriges freudloses Leben dominiert hatten.
Schließlich führten ihn seine schweren, völlig unkoordinierten Schritte zurück in das pechschwarze Herz der verlassenen Macht, den großen Ratssaal, wo der gewaltige, aus reinem Obsidian gehauene Thron der Herrscherin auf einem erhabenen, steinernen Podest unheilvoll ruhte. Mit einem lallenden, gutturalen Ruf der absoluten Verachtung stolperte er die glatten, kalten Stufen hinauf, warf die leere, klebrige grüne Flasche achtlos in eine entfernte Ecke, wo sie mit einem kläglichen Klirren in unzählige winzige Scherben zersprang, und ließ sich mit einem Plumpsen auf den ehemals unantastbaren Sitz fallen. Der massive steinerne Thron ächzte vernehmlich unter seinem stählernen Gewicht, während er sich breitbeinig auf dem prestigeträchtigen Platz positionierte. Er lehnte seinen schweren, von giftigem Alkohol und endloser Erschöpfung dröhnenden Kopf gegen die kühle, harte Steinlehne, schloss die brennenden roten Augen und genoss für einige flüchtige, berauschende Momente die vollkommene, tröstliche Illusion, der alleinige, unangreifbare Herrscher über dieses Haus zu sein. Doch die unausweichliche Realität des massiven Alkoholkonsums und die schiere, alles verschlingende körperliche Erschöpfung der vergangenen endlosen Tage forderten nun unerbittlich ihren Tribut. Seine Muskeln erschlafften widerstandslos, sein stark berauschter Geist glitt ab in einen dichten, dunklen Strudel aus wirren Erinnerungen, und er rutschte, ein vollends schlafender Drow, haltlos und schwerfällig von dem erhabenen, kalten Thron herab. Er schwankte blindlings und kraftlos auf den gigantischen, aus schwarzem Eisenholz gefertigten Besprechungstisch in der weiten Mitte des Saales zu, brach förmlich über der spiegelnd polierten Platte zusammen und fiel dort, die massiven Arme weit über verstaubte historische Pergamente und detaillierte strategische Kartenwerke gebreitet, in einen abgründigen, tiefen Schlaf, während der ferne Ozean ein ewiges, monotones Requiem sang.