Ritualzauberei

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Nebulus
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Ritualzauberei

Beitrag von Nebulus »

Vorbereitung

Es sind Kurse im Bereich der Stufe S1 und S2 vorgesehen (S1= Grundlagen; S2= Erweiterungen). Es ist vorgesehen, dass diese Grundlage allen Traditionen der Magie zur Verfügung steht (keine Schwerpunktbetrachtung).

Allgemein

Seit ältester Zeit haben die Magiebegabten der Schattenwelt nicht nur zahllose Formeln hervorgebracht, sondern auch viele andere Wege gefunden, die ESSENZ in geordnete Bahnen zu lenken. Was aus Versuch und Erfahrung wuchs, nahm rituelle Gestalt an: Feste Abläufe, wiederkehrende Zeichen und gesicherte Takte machen das Wirken verlässlich und lehrbar. So besitzen die einzelnen Traditionen ihre eigenen Ordnungen und Grundsätze, die jedem ihrer Werke zugrunde liegen.

Gegenüber der rasch geformten Spruchmagie steht die Ritualkunst. Sie dient unter anderem dazu, Wesen aus fremden Sphären der Wirklichkeit zu rufen, langlebige Artefakte zu erschaffen oder andere weitreichende Wirkungen zu entfalten. Im Kern bleibt ein Ritual ein Zauber – nur über Zeit gestreckt und mit demselben Zugriff auf die ESSENZ. Es dauert länger, bietet dafür Vorteile: Mehrere Kundige können die Last teilen und einander stützen, magisch gesättigte Orte, an denen die Dichte der ESSENZ größer ist, nähren das Werk, und der aufgestaute Fluss erlaubt umfassendere, tiefer greifende Effekte.
Bestimmte Traditionen pflegen besondere Formen: Druiden, Geoden und Schamanen kennen Riten, mit denen sie ferne Personen und Wesenheiten binden oder beeinflussen können. Von den Elfen heißt es, ihre Zauberlieder beruhigen und versöhnen. Hexen wiederum schleudern in geregelten Formen ihre Flüche, wenn Zorn und Vergeltung zum Werk drängen.

Zur Durchführung von Ritualen werden je nach Tradition unterschiedliche Ritualgegenstände verwendet. Bei Schamanen können etwa die Knochen eines Ahnen dienen, um dessen Geist am Ort der Anrufung zu binden. Die Geoden nutzen den Erdring, der den Zugriff auf Erde, Feuer und Metall erleichtert. Die Druiden oder Hexen führen einen Ritualdolch, der zeremoniell in den Ablauf eingebettet ist – als Hilfsmittel der Anrufung oder als Werkzeug der Bannung. Jede Tradition verfügt über eigene Geräte, geprägt von ihrer Lehre und Praxis. So verschieden die Wege auch sind – alle schöpfen aus demselben Ursprung und fügen die ESSENZ nach ihrem Maß.

Grundlagen

Im Bereich der Stufe S1 sollen/können folgende Punkte Inhalt für den Lehrbereich sein:

- Beschreibung und Lehren in der Theorie eines allgemeinen Rituals zur verdeutlichung entsprechender Schritte/Vorgänge (offene gehalten ohne Bezug auf eine Tradition),
- Beschreibung und Lehren in der Theorie einer Traditions bezogenen Rituals
- Verdeutlichung der Erleichterung eines Rituals durch eine größere Gruppe sowie der Ritualgegenstände,
- Rollen der Ritualteilnehmer (Ritualführer, Ritualwache, Energiezulieferer)
- Theoretische Grundlage zum Auflösen, Beenden des Rituals,
- In der Theorie die Gefahren und Risiken vermitteln,
- weitere Beispiele, Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht.

Erweiterung

Im Bereich der Stufe S2 sollen/können folgende Punkte Inhalt für den Lehrbereich sein:

- Durchführung eines Rituals als Gruppe, mit entsprechender vorheriger kurzen Beschreibung und Anleitung des Rituals (Anrufung eines Geist; Beschwören eines elementaren Dieners, etc.),
- Beschreibung und Durchführung der Auflösung des Rituals,
- weitere Beispiele, Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht.