Vorbereitung
Es sind Kurse im Bereich der Stufe S1 und S2 vorgesehen (S1= Grundlagen; S2= Erweiterungen). Es ist vorgesehen, dass diese Grundlage nur vorgegebenen Traditionen der Magie zur Verfügung steht (Schwerpunktbetrachtung: Schamanen, evtl. Druiden, evtl. Hexen).
Allgemein
Wann immer ein Schamane seinem Werk folgt, tritt er in den Kontakt mit den Geistern – wohlwollend oder zornig, je nach Clan und Sippe anders genannt und gedeutet. In seiner Sicht ist Magie ein Wirken durch diese Wesen: die Essenzen der Elemente, schweifende Tier- und Pflanzengeister oder die Schatten der Verstorbenen und hüllenlose dämonische Entitäten tragen die Wirkung in die Welt. Doch jeder Ruf birgt Risiko: Verwechselte Namen, unklare Bitten oder gebrochene Zeichen können andere Geister anlocken als beabsichtigt – solche, die täuschen, Handel fordern oder den Rufenden binden. Wird die ESSENZ falsch geführt, wenn sie in Fetische, Masken oder Totems einfließen soll, entstehen leicht fehlerhafte Bindungen, „leckende“ Ausstrahlungen die ungewollte Effekte hervorrufen können, welchen den Ort und Träger schwächen.
Der Schamane setzt seine Kraft ein, um einen Pfad zur Geisterebene zu öffnen: Er bittet, handelt, lenkt – und wo nötig, stellt er sich ihnen entgegen. Begegnungen können in der materiellen Ebene geschehen oder jenseits des Schleiers. In beiden Fällen versetzt er sich in einen tranceähnlichen Zustand und vollzieht die Riten seines Volkes: Atem und Rhythmus, Rauch und Zeichen, Opfer und Wort. Bricht der Takt, sind Bannkreis oder Schutzkreis unsauber, drohen Rückschlag, Besessenheit durch die unterschiedlichen Geister, Raserei oder ein Nachhall im Gefüge. Während der Trance bleibt der Leib verwundbar - daher stellen viele Stämme Hüter (je nach Reise manche selbst begabt oder sogar Schüler) ab, die wachen und das Ritual schließen, falls der Rufende sich verliert.
Mitunter unternimmt der Schamane eine Geistreise: allein, um einen Blick in die Geisterebene zu werfen, ein Omen zu suchen oder eine ungewöhnliche Handlung zu vollziehen, die im Takt der ESSENZ nur dort möglich ist. Auch hier lauern Tücken: Wer die Rückkehrzeichen vergisst oder den Faden zur materiellen Ebene überdehnt, kann das Gefühl für die Zeit verlieren, den Weg verfehlen oder mit einem „Mitgänger“ zurückkehren – einem Geist, der kühlt, flüstert oder im Traum zehrt. Darum lehren die Ältesten Anker, Zeugen und Schlussformeln: erst lösen, dann schließen – sonst antworten die Stimmen jenseits des Lebens länger, als man wünscht.
Grundlagen
Im Bereich der Stufe S1 sollen/können folgende Punkte Inhalt für den Lehrbereich sein:
Beschreibung und Anleitung der Grundvoraussetzungen für eine Ritual der Schamanen,
Beschreibung der unterschiede zwischen den Geister,
Risiken und Gefahren bei der Interaktion mit einem Geist,
weitere Beispiele, Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht.
Erweiterung
Im Bereich der Stufe S2 sollen/können folgende Punkte Inhalt für den Lehrbereich sein:
Beschreibung der Geistersphäre aus Sicht eines Schamanen,
Beschreibung und Anleitung zur Durchführung einer Geisterreise,
weitere Beispiele, Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht.