Den ehrwürdigen Meistern des Blackrocksyndikats,
als einfacher Diener des Herrn und Korporal der Garde wende ich mich an Euch. Ich möchte nicht viele Worte verlieren. Diese Stadt und die Menschen benötigen eure Unterstützung! Wir benötigen dringend provisorische Unterkünfte für die weiterhin eintreffenden Flüchtlinge sowie Zelte für die Verwundeten. Ebenfalls benötigt werden Särge oder Säcke, um sich der Leichen anzunehmen.
Ich habe leider keinerlei Gold, um Euch hierfür zu entlohnen. Vielleicht wird das Reich dies tun, jedoch vermag ich dies nicht zu sagen. Ein Gesuch wäre hierzu vonnöten. Ich appelliere somit an euer Mitgefühl als Bürger dieser Stadt.
Findet euch ein am dreiundzwanzigsten Tage des elfen Mondes zur zehnten Stunde des Abends in der Taverne zur lieblichen Biene, falls ihr geneigt seid meinem Ersuchen nachzukommen.
Unter dem Lichte der Flamme und dem Dank der Menschen der Stadt
Kaimond Devenor
Gemeinschaft der Flamme, Korporal des Königlich Britannischen Reiches/Velmorra
Ursprüngliches Posting
Ein Schreiben ergeht an das Blackrocksyndikat
- Kaimond Devenor
- Beiträge: 19
- Registriert: 19 Jun 2025, 14:16
- Shezar
- Beiträge: 25
- Registriert: 07 Mai 2025, 10:48
Re: Ein Schreiben ergeht an das Blackrocksyndikat
Shezar legte das Schreiben des Korporals auf den Tisch, die Fingerspitzen aneinandergelegt. Flüchtlinge.
Er schnaubte leise aus. Damit ließ sich kein Gold verdienen. Verwundete, Tote – all das waren Dinge, mit denen sich das Kontor üblicherweise nicht befasste.
Er wollte das Schreiben bereits zur Seite schieben, ihm keinerlei weitere Beachtung schenken, als er inne hielt. Sein Blick glitt erneut über die Zeilen.
Er kandidierte für das Amt des Stadtvorstehers – das derzeit vakant war.
Vielleicht würde dieser Auftrag kein Gold bringen. Vielleicht würde er sogar ein Verlustgeschäft werden. Aber langfristig konnte die Angelegenheit ihm in die Karten spielen.
Die Stadt brauchte Hilfe. Nicht später – jetzt. Und wer in Zeiten des Mangels bereitstand, gewann mehr als nur Dank: Er gewann Einfluss. Vertrauen. Sichtbarkeit.
Britain befand sich im Umbruch. Die Menschen suchten Halt, und jene, die Halt boten, würden bestimmen, wohin sich alles entwickelte. Gerade jetzt, wo die Wahl bevorstand und jeder genau hinsah, wer Verantwortung übernahm und wer sich wegdrehte.
Ein paar Zelte, provisorische Unterkünfte, Särge – der Aufwand war überschaubar. Der Nutzen jedoch erheblich. Man würde sich erinnern, wer handelte, während andere nur redeten.
Und ein Stadtvorsteher, dachte Shezar, sollte nicht mit Versprechen beginnen, sondern mit Ergebnissen.
Mit einem leisen Atemzug griff er schließlich zur Feder. Nicht aus Mitgefühl – sondern aus klarem Verständnis dafür, was diese Geste bedeutete. Für Britain. Und für das Kontor.
An Korporal Kaimond Devenor,
Diener der Flamme und Vertreter der königlich-britannischen Garde
Euer Schreiben ist im Kontor eingetroffen und wurde mit der gebotenen Aufmerksamkeit geprüft.
Die Lage der Stadt ist uns bekannt. Wir haben die Bewegungen der Flüchtlingsströme ebenso beobachtet wie die zunehmende Belastung der örtlichen Versorgung. Dass Velmorra wie auch Britain in diesen Zeiten Unterstützung benötigen, steht außer Frage.
Das Blackrocksyndikat versteht sich nicht als karitative Einrichtung, doch wir sind uns bewusst, dass eine Stadt ohne Stabilität weder Handel noch Zukunft besitzt. In diesem Sinne sind wir bereit, Euch – und damit der Bevölkerung – entgegenzukommen.
Wir können Folgendes bereitstellen:
Provisorische Unterkünfte in Form von mobilen Holzmodulen und stabilen Zelten
Zelte für Verwundete in ausreichender Menge
Leichensäcke sowie einfache Särge für eine würdige Versorgung der Gefallenen
Obgleich Ihr keine direkte Entlohnung zusichern könnt, sind wir bereit, vorerst in Vorleistung zu gehen.
Die Details – sowohl organisatorisch als auch hinsichtlich der späteren Abrechnung mit dem Reich oder der Stadt – können in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.
Euer Verweis auf Mitgefühl sei gewürdigt; doch ebenso wichtig ist eine funktionierende Ordnung. Chaos nützt niemandem – weder Reich noch Bürgern.
Wenn unsere Unterstützung der Stabilisierung dient, ist sie im Interesse aller.
Wir werden Eurer Einladung folgen.
Am dreiundzwanzigsten Tage des Elfenmondes, zur zehnten Abendstunde, wird ein Vertreter des Syndikats in der Taverne Zur liebliche Biene erscheinen, um die weiteren Schritte zu besprechen.
Für das Blackrocksyndikat
Shezar
Vorsitzender

Er schnaubte leise aus. Damit ließ sich kein Gold verdienen. Verwundete, Tote – all das waren Dinge, mit denen sich das Kontor üblicherweise nicht befasste.
Er wollte das Schreiben bereits zur Seite schieben, ihm keinerlei weitere Beachtung schenken, als er inne hielt. Sein Blick glitt erneut über die Zeilen.
Er kandidierte für das Amt des Stadtvorstehers – das derzeit vakant war.
Vielleicht würde dieser Auftrag kein Gold bringen. Vielleicht würde er sogar ein Verlustgeschäft werden. Aber langfristig konnte die Angelegenheit ihm in die Karten spielen.
Die Stadt brauchte Hilfe. Nicht später – jetzt. Und wer in Zeiten des Mangels bereitstand, gewann mehr als nur Dank: Er gewann Einfluss. Vertrauen. Sichtbarkeit.
Britain befand sich im Umbruch. Die Menschen suchten Halt, und jene, die Halt boten, würden bestimmen, wohin sich alles entwickelte. Gerade jetzt, wo die Wahl bevorstand und jeder genau hinsah, wer Verantwortung übernahm und wer sich wegdrehte.
Ein paar Zelte, provisorische Unterkünfte, Särge – der Aufwand war überschaubar. Der Nutzen jedoch erheblich. Man würde sich erinnern, wer handelte, während andere nur redeten.
Und ein Stadtvorsteher, dachte Shezar, sollte nicht mit Versprechen beginnen, sondern mit Ergebnissen.
Mit einem leisen Atemzug griff er schließlich zur Feder. Nicht aus Mitgefühl – sondern aus klarem Verständnis dafür, was diese Geste bedeutete. Für Britain. Und für das Kontor.
An Korporal Kaimond Devenor,
Diener der Flamme und Vertreter der königlich-britannischen Garde
Euer Schreiben ist im Kontor eingetroffen und wurde mit der gebotenen Aufmerksamkeit geprüft.
Die Lage der Stadt ist uns bekannt. Wir haben die Bewegungen der Flüchtlingsströme ebenso beobachtet wie die zunehmende Belastung der örtlichen Versorgung. Dass Velmorra wie auch Britain in diesen Zeiten Unterstützung benötigen, steht außer Frage.
Das Blackrocksyndikat versteht sich nicht als karitative Einrichtung, doch wir sind uns bewusst, dass eine Stadt ohne Stabilität weder Handel noch Zukunft besitzt. In diesem Sinne sind wir bereit, Euch – und damit der Bevölkerung – entgegenzukommen.
Wir können Folgendes bereitstellen:
Provisorische Unterkünfte in Form von mobilen Holzmodulen und stabilen Zelten
Zelte für Verwundete in ausreichender Menge
Leichensäcke sowie einfache Särge für eine würdige Versorgung der Gefallenen
Obgleich Ihr keine direkte Entlohnung zusichern könnt, sind wir bereit, vorerst in Vorleistung zu gehen.
Die Details – sowohl organisatorisch als auch hinsichtlich der späteren Abrechnung mit dem Reich oder der Stadt – können in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.
Euer Verweis auf Mitgefühl sei gewürdigt; doch ebenso wichtig ist eine funktionierende Ordnung. Chaos nützt niemandem – weder Reich noch Bürgern.
Wenn unsere Unterstützung der Stabilisierung dient, ist sie im Interesse aller.
Wir werden Eurer Einladung folgen.
Am dreiundzwanzigsten Tage des Elfenmondes, zur zehnten Abendstunde, wird ein Vertreter des Syndikats in der Taverne Zur liebliche Biene erscheinen, um die weiteren Schritte zu besprechen.
Für das Blackrocksyndikat
Shezar
Vorsitzender
