Charakterübernahmen von Alte Schattenwelt – zukünftiger Umgang mit Sonderfällen
in den vergangenen Tagen gab es einige Diskussionen und auch berechtigte Kritik an einer Entscheidung rund um die Übernahme von Charakteren von Alte Schattenwelt
Wie angekündigt, haben wir Spielern von dort die Möglichkeit gegeben, ihre bestehenden Charaktere zu uns zu übernehmen. Dabei war es uns wichtig, möglichst viel von der bisherigen Identität und Geschichte dieser Charaktere zu erhalten.
In einem konkreten Fall betraf dies einen Frostelfen. Da diese Rasse bei uns nicht existiert, wurde der Charakter regeltechnisch als Drow übernommen, erhielt jedoch sein bisheriges Erscheinungsbild sowie einen entsprechenden Titel.
Und genau an diesem Punkt müssen wir einräumen, dass wir bei unserer ursprünglichen Entscheidung einen wichtigen Aspekt nicht ausreichend berücksichtigt haben: die Fairness gegenüber unserer bestehenden Spielerschaft.
Denn natürlich ist die Frage berechtigt, weshalb im Rahmen einer Übernahme Dinge möglich sein sollen, die unseren eigenen Spielern aufgrund unserer aktuellen Regeln nicht mehr zur Verfügung stehen.
Ein gutes Beispiel dafür sind die Daywalker. Diese Rasse ist mittlerweile geschlossen und kann nicht mehr neu erstellt werden. Gleichzeitig hätten wir nach unserer bisherigen Auslegung weiterhin entsprechende Charaktere von Alte Schattenwelt
Das schafft unterschiedliche Voraussetzungen – und genau das möchten wir nicht.
Das bedeutet insbesondere:
- Geschlossene Rassen werden nicht mehr im Rahmen einer Übernahme neu zugänglich gemacht.
- Rassen, die auf Schattenwelt nicht existieren, erhalten keine Sonderregelung, durch die ihre bisherige Rasse faktisch weitergeführt wird.
- Charakterkonzepte werden bei Bedarf gemeinsam so angepasst, dass möglichst viel ihrer Identität erhalten bleibt, sie sich aber innerhalb unserer aktuellen Regeln bewegen.
- Übernahmen sollen keinen Zugang zu Möglichkeiten schaffen, die der bestehenden Spielerschaft nicht ebenfalls offenstehen.
Wir halten diese Anpassung dennoch für richtig.
Fairness gegenüber allen Spielern hat für uns Vorrang vor dem Festhalten an einer früher getroffenen Entscheidung.
Die ursprüngliche Regelung und damit auch die daraus entstandene Situation gehen auf meine Entscheidung zurück. Die Kritik daran kann ich nachvollziehen und ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht hinter einer Regel oder dem betroffenen Charakter verstecken. Ich hätte die möglichen Konsequenzen für die Gleichbehandlung unserer Spieler früher berücksichtigen müssen.
Gleichzeitig möchten wir ausdrücklich vermeiden, dass daraus Unmut gegenüber Spielern entsteht, deren Charaktere unter den bisherigen Voraussetzungen übernommen wurden. Sie haben sich auf die von uns kommunizierten Möglichkeiten verlassen und nichts falsch gemacht.
Für uns ist die Diskussion deshalb vor allem eines gewesen: ein sinnvoller Hinweis darauf, unsere Regelung klarer und fairer zu gestalten.
Wir möchten Spielern von Alte Schattenwelt
Danke an alle, die ihre Kritik sachlich eingebracht haben.