Velvexa Syl'Dr
Inhaltsverzeichnis
Velvexa Syl'Dr
— die Wilde aus dem Wald —
Ein Kind mit drei Naturen — Drow, Wolf, ein unlesbarer Waldelf.
Es kannte nichts als den Wald und den Mond,
den es für seine Mutter hielt.
Sie wuchs unter Wölfen auf, und das Rudel war ihre einzige Familie. Der Wald war ihre ganze, einzige Welt — fremde Rassen, fremde Sitten, die Drow-Welt: alles unbekannt. Menschen sah sie nur aus der Ferne, wenn sie jagten; sie ging ihnen aus dem Weg oder befreite die Tiere aus ihren Fallen. Dann, eines Tages, trieb sie die Neugier zum ersten Mal über die Baumgrenze hinaus — in eine Welt, die Wesen wie sie jagt.
Steckbrief
| Rufname | Vel |
| Alter | 43 Winter — für eine Drow noch jung |
| Abstammung | geborene Werwölfin |
| Mutter | Drow, Anhängerin der Eilistraëe |
| Vater | unbekannt |
| Augen | eisgrau — Fremde halten sie für blind |
| Haar / Haut | weiß / dunkel |
| Gilde | Qu'ellar Noquar |
| Handwerk | Kräuterkunde & Metall |
| Schwäche | Silber + Feuer |
| Heimat | der Wald · das Rudel |
Drei Gestalten
Vel lebt die meiste Zeit als Wolf — groß, doch von jungem Aussehen, mit denselben eisgrauen Augen, die wirken, als müsse das Tier blind sein. In ihrer humanoiden Drow-Gestalt ist sie sich selbst fremd: etwas tapsig, verwildert, dreckig, barfuß, in einer einfachen Robe, die nichts Tierisches an sich trägt. Und dann ist da die dritte Gestalt.
Der innere Bruder — Krenos
Starke Gefühle — Angst, Furcht, Wut — wecken den Krenos, die Hybridgestalt. Vel nennt ihn ihren „inneren Bruder": eine fremde Identität, beeindruckend und gewalttätig, die nur eines will — sie beschützen. Sie hat kaum Macht über ihn, fürchtet ihn und spricht nicht gern von ihm. Noch hält allein das Unterdrücken ihrer Gefühle den Ausbruch im Zaum; sich willentlich zu wandeln, hat sie nie gelernt.
Vier Stimmen
In Vel schlummern mehrere Wesen, mit denen sie im Stillen spricht: der Wolf · die Kalte — die Drow-Stimme, die immer recht hat und nie verrät, woher · die Stimme ohne Namen, versöhnlich und unlesbar (der Waldelf, nie benannt) · und Vel als Summe, das „wir". Der Bruder spricht nie. Durch alles zieht sich eine leise, selbstverständliche Empathie für jedes lebendige Ding.
Mond & Mutter
Götter kennt Vel nicht als Begriff. Für sie ist der Mond kein Himmelslicht, sondern ihre Mutter — Eilistraëe, ein natürlicher Teil ihres Lebens. Der Mond ist ihr heilig, ohne dass sie es je „Glaube" nennen würde.
Wesen & Werte
Sie ist übermütig und neugierig, verspielt, misstrauisch gegenüber allem Fremden, schnell auffahrend — und sanft zu Tieren. Sie lebt im Einklang mit der Natur: sie tötet nur zur Nahrung, würde niemals grundlos verletzen und trägt nichts, das von einem Tier stammt. Am liebsten isst sie Fleisch, fast roh, und sonst nichts. Hunde liebt sie.
Gaben & Schwächen
Kräuterkunde und Metallverarbeitung sind ihr Handwerk, dazu die geschärften Sinne der Wölfin und das Vertrauen der Tiere. Sie kämpft aus reinem Instinkt — Zähne, Klauen, der Überfall aus der Deckung —, ohne Training, ohne Technik. Magie beherrscht sie keine. Silber und Feuer sind ihr Verderben, und beides kennt und fürchtet sie.
Was sie durch all das trägt, ist ein einziger, leiser Wunsch:
dazuzugehören.
Die Wälder — „Die, die nicht hinaufsehen"
Vels Strang im Forum — eine Nebenhandlung, dieselben Nächte wie das Haus Noquar, nur von außen und aus dem Wald gesehen.
Als Wolf verborgen beobachtet Vel die Dunklen aus dem Berg — Wesen mit ihrer Haut und ihrem Haar, doch roten Augen, die nicht zum Mond sehen. Sie findet, was sie im Wald zurücklassen, lernt zum ersten Mal die Namen hinter der Welt, und tut etwas, das sie nicht mehr zurücknehmen kann.
Die Beiträge
Die, die nicht hinaufsehen · 14.09.2026
Verborgen als Wolf beobachtet Vel zum ersten Mal die Dunklen aus dem Berg. Ihre Haut, ihr Haar — und doch rote Augen, und keiner sieht hinauf. Ein Späher geht vorbei; sie summt zum Spalt hinunter.
Die, die nicht bleibt · 14.09.2026
Auf ihrer Lichtung tanzt und singt sie unter der Mutter, träumt den wiederkehrenden Traum — eine Frau mit ihrer Haut, offene Arme, kein Gesicht — und weint zum ersten Mal. Ein Schatten hört ihr Lied und trägt es zum Berg.
Die, die nichts mehr sind · 09.10.2026
Vel findet drei Menschen, aus denen jemand den Sinn genommen hat — Beute, die nicht wegläuft. Die Kalte nennt ihr erstmals die Namen Lloth und Eilistraëe; Vel bleibt bei „Mutter". Ihr Lied dringt nicht mehr durch — ihr erster Glaubensbruch: „Dann sieh zu."
Die, die nicht weiß, was sie ist · 09.10.2026
Ein Post ohne Handlung, ganz nach innen. Die Kalte zwingt ihr den wahren Wunsch ab — nicht zusehen, genommen werden — und sagt ihr, dass ihre eisgrauen Augen sie bei den Dunklen sofort verraten. Am Ende sagt sie Qu'ellar laut, und es passt zu gut.
Die, die sich zeigt · 09.10.2026
Damit die drei Leeren nicht verhungern, bringt Vel sie zu den Menschen und zeigt einem jungen Gardisten — Jorn — ihr Gesicht, um geglaubt zu werden. Sie warnt ihn: „Das ist nicht Krankheit." Und beschreibt dabei, ohne es zu merken, wie ihr eigenes Volk aussieht.
Die, die trotzdem singt · 16.10.2026
Zum ersten Mal singt sie mit Worten — ein Danklied, das zur Liebeserklärung an Eilistraëe wird; am Ende singen alle vier Stimmen mit. Sie lässt den Bruder heraus, heult zum Mond, und ihr Schwur bricht, ohne dass sie es entscheidet.
Kreuzung: In Britain meldet der Gardist Jorn die Begegnung („Die dunklen Tage von Britain") — die Stadt sucht seither nach jemandem, der aussieht wie Vel.
Fortlaufend im Forum → ganzer Thread „Die, die nicht hinaufsehen".